Hohenlohe-Künzelsau

Unterstützung in Uganda

30 Euro öffnen die Tür zu einem neuen Leben

Künzelsau - Ihre Welt ist grau und verschwommen. Lichter, Farben und Gesichter – alles sehen Menschen, die am Grauen Star erkrankt sind, wie durch dichten Nebel. Wer nicht operiert wird, erblindet.

„Bislang wurden acht Millionen Operationen am Grauen Star ermöglicht“, beziffert Wolfgang Jochum die Erfolgsbilanz der Christoffel Blindenmission (CBM). „2007 wurden 21 Millionen Menschen behandelt, gefördert oder betreut“, informiert der Pressereferent über die Arbeit der CBM, die heuer 100 Jahre alt wird. Seit zehn Jahren ist die Augenärztin Irmela Erdmann CBM-Mitarbeiterin. Die Mission organisiert die Mengo-Augenklinik in Kampala, der Hauptstadt von Uganda, die Dr. Irmela Erdmann seit 2005 leitet.

Uganda zählt zu den ärmsten Länder der Welt. Krankheiten wie der Graue Star sind hier sehr häufig, obwohl sie mit einfachen Mitteln zu heilen sind. „Auf jeden Augenarzt in Uganda kommen 750 000 Menschen“, erklärt Irmela Erdmann beim Infoabend auf Schloß Stetten. 30 Millionen Menschen leben in Uganda. Nach Schätzungen sind darunter 100 000 sehgeschädigte oder blinde Kinder. „Viele Kinder in Uganda erblinden am Grauen Star, weil ihre Mütter nicht gegen Röteln geimpft sind und in der Schwangerschaft daran erkranken“, berichtet die Augenärztin.

30 Euro können Leben verändern

„Mit relativ einfachen Mitteln wie einer Operation oder einer Brille kann geholfen werden“, sagt sie. Zwanzig Minuten nur dauert der Eingriff, der Star-Patienten das Augenlicht wiedergibt: „Die trübe Linse wird entfernt und durch eine Kunststofflinse ersetzt.“ Ein kleiner Eingriff, der nur 30 Euro kostet und das Leben völlig verändert. „Es ist überwältigend, wenn ein Mensch nach Jahren der Blindheit sein Augenlicht wiedererhält, beim Verlassen der Klinik seinen Blindenstock zerbricht und sich voll neuen Lebensmuts auf den Heimweg macht.“

Im Januar besuchte eine Gruppe aus Hohenlohe Uganda – und sie kam nicht mit leeren Händen. „Künzelsau hinterließ seine Spuren“, berichtet Irmela Erdmann mit Blick auf das das vom Lions Club gespendete unUSV-Gerät zur Überbrückung von Stromausfällen im OP-Bereich, die lim ganzen Land an der Tagesordnung sind.

Lions-Mitglied Dr. Manfred Römer war dabei und erzählt über die vor Ort geleistete Arbeit. „Die Patienten, die glücklich waren, wieder sehen zu können“, gehören für den Mediziner zu den bewegendsten Eindrücken der Reise. „Mit wie wenig wie viel gemacht werden kann“, das bestärkt den Präsidenten des Lions Club Hohenlohe-Künzelsau Hans Joachim Leithner darin, „auch weiter zu helfen“.

Spenden für die Augenklinik in Uganda können über das Lions-Hilfswerk gegen Spendenquittungen auf das Konto 5251957 bei der Sparkasse Hohenlohekreis (BLZ 62251550) Stichwort: Uganda eingezahlt werden.

Quelle: http://www.stimme.de/hohenlohe/nachrichten/kuenzelsau/sonstige;art1912,1273799

Von Claudia Burkert- Ankenbrand

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